Evolution – Bewusstsein – Freiheit und das Netz des Lebens

von Regine Kather

Für Regine Kather ist die Vielfalt der Arten eine Folge der genetischen Abstammung aller Lebewesen von den einfachsten Organismen. Das menschliche Bewusstsein sei somit nicht in einem unvermittelten Sprung aus toter Materie entstanden, sondern habe sich aus Vorformen entwickelt. Schon einfache Lebewesen hätten einen Anteil an den Möglichkeiten des Menschen.

Die Evolution der Antievolutions-Strategien

von Nicholas J. Matzke

In diesem Artikel illustriert ein evolutiver Stammbaum, wie sich die antievolutionistische Gesetzgebung in den 10 Jahren seit „Kitzmiller“ entwickelt hat. Verfechter des naturwissenschaftlichen Unterrichts sollten sich nicht von kreationistischer Vernebelungstaktik einschüchtern lassen: Der kreationistische Ursprung der modernen antievolutionären Strategien ist klar.

RSNG-Kongress 2015 – Projektvorstellungen

von grenzfragen

Als Jahrestagung des Religion and Science Network Germany (RSNG) zielte die Veranstaltung, die vom 27.09. bis 29.09.2015 in Stuttgart-Hohenheim stattfand, neben der Diskussion des thematischen Schwerpunkts “Zeit in Lebenswelt, Wissenschaft und Religion” auf die Vorstellung neuer interdisziplinärer Projekte, die an dieser Stelle dokumentiert sind.

RSNG-Kongress 2015 – Zeit in Lebenswelt, Wissenschaft und Religion

von grenzfragen

RSNG Jahrestagung 2015 thematisiert den Zusammenhang von ‚objektiven‘ Zeitkonzepten und ‚subjektiven‘ Zeiterfahrungen, der immer noch zu den zentralen philosophischen Problemen gehört. Dabei ist das Zeitthema paradigmatisch für das Verhältnis von Wissenschaft und Lebenswelt, auf die sich ihrerseits auch Religion bezieht.

Relaunch von forum-grenzfragen

von grenzfragen

Seit dem 12. September findet der “Relaunch” von www.forum-grenzfragen.de statt. Das Erscheinungsbild soll zeitgemäßer, die Navigation vereinfacht, das Design mehr “responsiv” werden, d. h. sich auch mobilen Endgeräten besser anpassen können.

Menschenaffen zwischen Bestialisierung und Humanisierung

von Hans Werner Ingensiep

Die Mensch-Tier-Beziehung wurde von Hans-Werner Ingensiep am Beispiel der Geschichte von Aneignungs-, Abgrenzungs- und Begegnungsmustern gegenüber Primaten konkretisiert. Kurz nach ihrer Entdeckung als „Monster“ eingestuft, seien die Menschenaffen mittlerweile auf dem besten Weg, zu „Personen“ zu werden.

Bestandsaufnahme: Dialog in Deutschland

von Heinz-Hermann Peitz

Im Juniheft der angesehenen interdisziplinären Fachzeitschrift “Zygon: Journal of Religion and Science” hat Dirk Evers wichtige Stationen der Interaktion zwischen Naturwissenschaft und Religion in Deutschland während der letzten 50 Jahre und die spezifische säkulare Herausforderung nach der Wiedervereinigung skizziert.

Die “Franziskus-für-Evolution”-Story

von Heinz-Hermann Peitz

Wie ein Lauffeuer ging die Nachricht, Papst Franziskus halte Evolution und Urknall mit dem Glauben für vereinbar, durch die (meist englischsprachige) Presse. Nur wenige realisierten, dass damit nichts Neues verbreitet wurde.