Hans-Dieter Mutschlers Fazit lautet: “Die gängige Auffassung, dass sich eine an die Naturwissenschaften sich anschließende metaphysische Überlegung die Beweislast zu Ungunsten des Christen verteilt, kann man vergessen. Wir haben eine Pattsituation, und das ist gut so. Wir müssen wählen.”
Naturwissenschaft trifft Religion
Das englische Original (übersetzt von Regine Kather) präsentiert sich als DIE Einführung zu dem Verhältnis zwischen Religion und Naturwissenschaft.
Verborgenheit Gottes und Konstrukte der Theologie
Die Frage von Jürgen Audretsch, ob die verborgene Natur eine Analogie in der negativen Theologie hat, leitet über zum Beitrag von Andreas Benk, der die so genannte “negative Theologie” stark zu machen versucht.
Verborgene Natur und konstruierte Wirklichkeit
Naturwissenschaft beschreibt nicht einfach die Natur an sich, sondern konstruiert Aspekte der Wirklichkeit. Der Erkenntnisprozess stößt dabei an Grenzen der Natur, die sich als widerständig, unzugänglich und verborgen zeigt.
Verborgene Natur und verborgener Gott
Der Naturwissenschaftler – so der Physiker Jürgen Audretsch – steht letztlich vor der verborgenen Natur, der Theologe – so Andreas Benk – vor dem verborgenen Gott. Haben beide Erkenntnisweisen eine analoge Struktur, sind die verborgenen “Wirklichkeiten” gar ontologisch verwandt?
Projektbeispiel: Carsten Bresch über Evolution und was von Gott bleibt
Das Buchprojekt von Carsten Bresch kommt von der wissenschaftlichen Erkenntnis zu einer fundamentalen Unbegreiflichkeit – Anknüpfungspunkt für die Unbegreiflichkeit Gottes und eine negative Theologie. Die anschließende Diskussion bezieht sich kritisch auf diese Unbegreiflichkeit Gottes.
Evolution innerhalb einer trinitarischen Prozess-Kosmologie
Ein allen Wirklichkeitszugängen gerecht werdendes Grundverständnis der Wirklichkeit als ganzer bietet eine trinitarisch-theologisch fundierte Kosmologie, die in der Form einer trinitarischen Prozess-Kosmologie im Rückgriff auf Whitehead ausgearbeitet werden kann.
Der deutschsprachige Kreationismus und das Bildungssystem
Nach Matthias Roser gibt es drei Versuche von Seiten des deutschsprachigen Kreationismus, eine so genannte Schöpfungswissenschaft argumentativ zu begründen.
Evolution und Schöpfung in neuer Sicht – eine Leseprobe
Alles in der Welt vom Urknall an geschieht in einer ständigen Interaktion zwischen Gott (als ermöglichendem Grund) und den (freigegebenen) Geschöpfen, in einem mehr oder weniger gut gelingenden und oft auch misslingenden „Dialog“.
Der erweiterte Vernunftbegriff
Anlässlich der sog. Regensburger Rede von Benedikt XVI. soll über das Verhältnis von Glaube und Vernunft nachgedacht werden.