“Ewigkeit” ist nicht unendliche Fortdauer in der Zeit und Langeweile! Was also meint “Ewigkeit”, was haben subjektives Zeitempfinden und objektive Zeit miteinander zu tun? Ein Physiker und eine Philosophin klärten bei der Tagung “Zeit und Ewigkeit” Begriffe, die interreligiös von zentraler Bedeutung sind.
Kather: Was eigentlich ist die Ewigkeit?
Philosophen und Theologen betonen die azeitliche, schöpferische Dynamik der Ewigkeit: Sie sei höchste Lebendigkeit und Bewusstheit zugleich.
“Wie die Zeit vergeht” – Physikalische Aspekte der Zeit
Gibt nicht die physikalische Zeit unserer Uhren, die wir als objektiv und allgemein gültig ansehen, eine letzte Orientierung ab? Oder ist auch diese Zeit eher konstruiert als vorgefunden?
Wissenschaftliche Weltauslegung und Atheismus im Zweiten Vaticanum
Das II. Vatikanum redet mit einer sehr hohen Wertschätzung von den Wissenschaften. Es kennt zwei Wissenskulturen (Wissenschaft und Theologie) und zielt auf deren Korrelation.
Über die objektivierende Perspektive hinaus
Die objektivierende Perspektive als prinzipiell begrenzt in ihrer Erkenntnisfähigkeit zu erkennen, öffnet einen Raum auch für religiöse Erkenntnis.
RSNG-Kongress 2012 – Methode und Reichweite der Naturwissenschaften
Für einen gelingenden interdisziplinären Dialog gehört die Frage nach Methode und Reichweite der Naturwissenschaften zu den notwendigen Grundlagen. Auf dem Kongress wurden allgemeine erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Einsichten an inhaltlichen Details diskutiert.
Die große Geschichte – Grundlage eines sinnvollen Engagements zwischen Religionen und Naturwissenschaften
Nach William Grassie muss die neue evolutionäre Kosmologie (die “große Geschichte”) frühere religiöse Kosmologien ersetzen. Diese können nach wie vor metaphorisch und metaphysisch interpretiert werden, nicht jedoch buchstäblich als Schilderung realer Ereignisse. In der “Großen Geschichte” findet Grassie phantastische Anknüpfungspunkte für Transzendenz.
Die Tugenden des Wissenschaftlers
Am 16. Oktober 2011 wurde die Physikerin Barbara Drossel mit dem Bad Herrenalber Akademiepreis 2011 für Ihren Vortrag “Die Rolle des Zufalls in der Evolution aus Sicht einer Physikerin” ausgezeichnet. Dieser Beitrag schließt nach der Laudatio von Akademiedirektor Klaus Nagorni und dem Festvortrag von Barbara Drossel die nun erschienene Dokumentation der Preisverleihung ab.
Jenseits der Konflikte
Theologie und Naturwissenschaften, sind das nicht Gegensätze? Andreas Losch stellt den Konflikt jedoch als einen modernen Mythos dar.
Kriterien für gelingenden Dialog
Methodisch-technisch verspielte Naturen können die im Buchartikel von Peitz entfalteten Kriterien in einem Benchmarktest zur Anwendung bringen und interdisziplinäre Veröffentlichungen mit Gewinn vergleichen.