Nach Matthias Roser gibt es drei Versuche von Seiten des deutschsprachigen Kreationismus, eine so genannte Schöpfungswissenschaft argumentativ zu begründen.
Die Geschichtlichkeit der Evolution
Unter ‚Geschichtlichkeit der Natur‘ sollte man laut Hans-Dieter Mutschler Prozesse verstehen, die kontingent sind und Neues, d. h. Emergentes produzieren.
Spielarten und Geltungsbereiche von Evolutionstheorien
Laut Michael Gudo erhebt die Frankfurter Evolutionstheorie einen makroevolutiven Erklärungsanspruch mit dem Schlagwort “Evolution ohne Anpassung”: Organismen erschließen und gestalten ihre Lebensbereiche selbst nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit ihrer Körperkonstruktion.
Charles Darwin und die Lehre vom “Intelligent Design”
Laut Darwin-Biografin Eve-Marie Engels gründen die heutigen Konflikte um Darwinismus und Intelligent Design im 19. Jhdt. Dabei lässt sich Darwin weder atheistisch noch theistisch vereinnahmen.
Wissen und Weltanschauung
Nach Michiels muss der Naturwissenschaftler Atheist sein, wenn Gott und Glauben feste Vorgaben sind. Er kann kein Atheist sein, wenn Gott und Glauben persönliche Definitionen sein können, die man seinem Leben anpassen kann.
Ignoramus – Ignorabimus
Nach Kanitscheider gibt es zwar ein “Ignoramus” – wir wissen es nicht. Ein “Ignorabimus” – wir werden es niemals wissen – gibt es letztlich jedoch nicht.
Der erweiterte Vernunftbegriff
Anlässlich der sog. Regensburger Rede von Benedikt XVI. soll über das Verhältnis von Glaube und Vernunft nachgedacht werden.
Die Bio-Logik des Glaubens
Laut Michael Blume ist es viel einfacher, den Glauben an Gott mit dem Glauben an den Weihnachtsmann gleich zu setzen, anstatt ehrlich zu fragen, warum sich das eine lebensweltlich und empirisch so anders auswirkt als das andere.
Übel, Leid, Freiheit und Gott
Laut Kreiner hätte Gott etwas anderes als den Menschen erschaffen können, aber Gott hätte den Menschen nicht anders (ohne Leid und Übel) erschaffen können!
Beweisen Neurowissenschaften Unfreiheit?
Das Problem der Freiheit entsteht nicht durch die Neurowissenschaften, sondern durch jene Neurophilosophen, welche neurowissenschaftliche Daten reduktionistisch interpretieren.