Ist die Herausforderung durch Richard Dawkins und die neuen Atheisten heute noch aktuell? Ja, meint der bekannte Wissenschaftsphilosoph Michael Ruse, indem er die Kontroverse zwischen dem Evolutionsbiologen Richard Dawkins und dem Theologen Alister McGrath in der März-Ausgabe von “Zygon” wieder ins Gedächtnis ruft.
Von Adam, Evolution und den Gewohnheiten Allahs
Unter dem Titel “Von Adam, Evolution und den Gewohnheiten Allahs” diskutierte der Physiker und Islamwissenschaftler Hakan Turan, wie der Islam mit den Naturwissenschaften ins Gespräch kommen kann. Turans Ansatz ist ambitioniert: Er möchte vom Konflikt zur Integration von Naturwissenschaft und Islam.
Zum Tod von Wentzel Van Huyssteen
Würdigung des am 18.02.22 verstorbenen Wentzel Van Huyssteen, der ein engagierter Protagonist des Dialogs zwischen Naturwissenschaft und Theologie war. Ein 2004 geführtes Interview über seine Herausgeberschaft der “Encyclopedia of Science and Religion” gibt auch einen Einblick in den derzeitigen Stand des interdisziplinären wie interreligiösen Dialogs.
Darwin-Tag: Religion als Abfallprodukt der Evolution?
Schon Darwin hat sich Gedanken über den Ursprung der Religion gemacht. Der Biologe Hansjörg Hemminger zeigt, was die heutige Biologie leistet, um die evolutive Entwicklung der Religion zu modellieren. Inwieweit kann eine solche naturwissenschaftliche Perspektive dem Phänomen Religion gerecht werden?
Religion als Abfallprodukt der Evolution?
Schon Darwin hat sich Gedanken über den Ursprung der Religion gemacht. In seinem neuesten Buch zeigt der Biologe Hansjörg Hemminger, dass die heutige erweiterte Evolutionstheorie inzwischen sehr viel feinere Instrumente zur Verfügung stellt, um die evolutive Entwicklung der Religion zu modellieren. Einladung zu einer Online-Veranstaltung am Darwin-Tag.
Die vierte Coronawelle und die Wissenskommunikation
Die 4. Corona-Welle motiviert diesen Presseschwerpunkt. Er zeigt, dass die WissenschaftlerInnen schon im Juli die Probleme anmahnten, die jetzt offensichtlich werden. Defizitäre Wissenschaftskommunikation? Zur Kommunikation gehört aber auch die Aufforderung zu mehr Aufopferungsbereitschaft anstelle von Empörungsrhetorik.
Wir und die anderen Tiere
Corona- und Klimakrise haben verstärkt die Suche des Menschen nach einem neuen Verhältnis zur Natur getriggert. Dabei spielt die Beziehung zu den Tieren eine besondere Rolle. Die unzweifelhafte Vernetzung des Menschen mit der Natur führt vielerorts dazu, die Grenze zwischen Mensch und Tier zu nivellieren, bis hin zur Einforderung von Grundrechten für Primaten. Was davon ist ethisch geboten oder fragwürdig?
RSNG-Kongress 2021 – Erfahrung und Transzendenz
Unter dem Titel “Erfahrung und Transzendenz” ging es vom 1. bis 3. Oktober 2021 um die “Deutung von religiöser Erfahrung in Lebenswelt, Theologie und Naturwissenschaften” – so der Untertitel. Die Dokumentation des Kongresses im Rahmen des “Religion and Science Network Germany” (RSNG) enthält die Hauptvorträge und die Projektvorstellungen.
„Schöpfung“ im Spiegel evolutionärer Anthropologie
Die Ungleichheit von Frauen gegenüber Männern lässt sich nicht natürlich begründen. Der Biologe Carel van Schaik und der Wissenschaftsjournalist Kai Michel belegen dies mit biologischen Erkenntnissen und schließen: Ungerechte und antifeminine Strukturen sind kulturell bedingt und daher änderbar.
Schöpfungsvertrauen in Zeiten der Krisen
Markus Vogt, Sozialethiker der LMU München, ist davon überzeugt, dass wir die Umweltkrise nur dann bewältigen, wenn uns eine radikale Transformation unseres Naturverhältnisses gelingt. Dazu kann der ökologische Dialog als ‘locus theologicus’ für die Gottesfrage werden.