John F. Haughts „New Cosmic Story“ ist empfehlenswert und originell. Sie verleiht dem Trend der „Big History“ einen wichtigen, ja not-wendigen neuen Aspekt: die kosmische Geschichte als Erwachen von Innerlichkeit und religiösem Bewusstsein.
Kann es überhaupt eine "evolutionäre Theologie" geben? G. Vollmer ist da in seinem neuesten Buch "Im Lichte der Evolution" skeptisch. Zu Recht?
Statt einer Harmonisierung mit den Naturwissenschaften betont Andreas Benk die befreiungstheologischen Dimensionen der Schöpfungstheologie. Benks Säkularisierung schöpfungstheologischer Ausführungen bedeutet aber für den Rezensenten Substanzverlust.
Schon der erste Blick ins Themenheft „Die Schöpfung: Bibel kontra Naturwissenschaft?“ macht neugierig: Die Redakteurin, Helga Kaiser, hat renommierte, einschlägige Fachleute gewinnen können, die das Thema facettenreich auf 60 anschaulich illustrierten Seiten entfalten.
Dieses Buch befasst sich mit der Entwicklung des Bildes, das sich die Europäer im Lauf der Jahrhunderte von den Menschenaffen gemacht haben. Dabei wird deutlich, dass sich unser Verhältnis zu den Tieren grundlegend geändert hat – aber dass sich durch die Forschung ebenso unser Selbstbild gewandelt hat.
In der Besprechung sind die Hauptthesen des Buches zusammengefasst. In einem Interview vertieft der Autor seine Position: Identität in einer offenen Wirklichkeit zeigt sich in unterschiedlichen Spuren, die je ihre eigene Qualität, Stärke und Begrenzung haben, sie zeigt sich als Verflechtung, als narrative Identität, als Individualität.