Nach Michiels muss der Naturwissenschaftler Atheist sein, wenn Gott und Glauben feste Vorgaben sind. Er kann kein Atheist sein, wenn Gott und Glauben persönliche Definitionen sein können, die man seinem Leben anpassen kann.
Ignoramus – Ignorabimus
Nach Kanitscheider gibt es zwar ein “Ignoramus” – wir wissen es nicht. Ein “Ignorabimus” – wir werden es niemals wissen – gibt es letztlich jedoch nicht.
Aus der Au: Evolution oder Intelligent Design
Es gibt keine Übereinstimmung darüber, was als eine gültige – und damit als eine wahrheitsfähige – Erklärung zählen kann, und deswegen muss die Auseinandersetzung zwischen Evolutionstheorie und ID in ihrer jetzigen Form fruchtlos bleiben.
Biologe Reichholf über Papst und Evolution: Schöpfung mangelhaft!
In den aktuellen Streit um die Evolutionstheorie hat sich nun auch der Papst eingeschaltet. Evolutionsbiologe Josef Reichholf verteidigt die Wissenschaft.
Schöpfung und Evolution – ‚Aktuelles Fenster‘ zu einer Tagung mit Papst Benedikt XVI.
Anlass des “Aktuellen Fensters” war die jüngst erschienene Dokumentation einer aufsehenerregenden Tagung, auf der Papst Benedikt XVI. 2006 das Thema “Schöpfung und Evolution” diskutiert hat.
Das unsterbliche Gerücht
“Wem das alte Gerücht von einem Schöpfergott keine Ruhe lässt, den wird es nicht einschüchtern, wenn die Naturwissenschaft die Entstehung der Arten erklärt. Aber er wird eine ganz anders codierte Botschaft entdecken. Dennoch: Für ein Bündnis ist es zu früh.” (Robert Spaemann)
Reichholf: Evolution
Im Februarheft der Stimmen der Zeit (siehe Presseschau vom 29.02.) empfiehlt der Rezensent Christian Kummer das Taschenbuch „Evolution“ des Zoologen Josef H. Reichholf, der sich September 2007 kritisch konstruktiv mit der katholischen Position zur Evolutionstheorie auseinander gesetzt hat (wir dokumentierten den Wortlaut). Der Buchempfehlung schließe ich mich an, jedoch mit einer kleinen, aber wichtigen Einschränkung.
ScienceVision
Als die Naturwissenschaften vor 400 Jahren in Europa ins Leben gerufen wurden, sollten sie dem Zweck dienen, die Bedingungen der menschlichen Existenz zu erleichtern. Heute scheint dieses Ziel verfehlt zu werden. Die Vision besteht darin, das alte Ziel mit neuen Mittel anzugehen, indem man Wissenschaft interdisziplinär betreibt und ästhetisch macht.
Die Emergenz des Geistes
Von den Atomen zum Bewusstsein
22. Mai 2006, 19.00 Uhr
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
– Tagungszentrum Hohenheim –
Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Philip Clayton.
Was die Geisteswissenschaften unterscheidet
Das stete Zurückfallen der geisteswissenschaftlichen Forschung hinter die naturwissenschaftliche liegt an dem mangelnden Bestreben, die Ursachen der Dinge zu erkennen. Aus dieser selbst verschuldeten Misere helfen uns freilich auch Erfolgsmodelle aus Physik oder Biologie nicht ohne weiteres heraus.