Als Vertreter einer Philosophie des Geistes hält Godehard Brüntrup die kontroverse Frage nach einer naturalistischen Erklärung der Nahtoderfahrung offen. Solche Dispute verlören leicht Inhalt und Intensität der Erfahrung selbst aus dem Blick. Brüntrup geht es letztlich um eine Wertschätzung dieser Erfahrungen, wie es in seinem Vortrag zum Ausdruck kommt.
Resonanzen überall
Markus Mühling zeigt in seinem Buch “Resonances” auf, dass sich in neuen naturwissenschaftlichen Ansätzen (Theorie des ökologischen Gehirns, Theorie der evolutionären Nischenkonstruktion) Resonanzphänomene erkennen lassen, die mit theologischen Ansätzen korreliert werden können. Der Autor entfaltet dies im folgenden Videointerview.
Vom Manifest der Hirnforscher zur “reflexiven Neurowissenschaft”
Felix Tretter hinterfragte das Menschenbild mancher Hirnforscher. Es lege sich eine Fülle von Fragen nahe, die auf sprachliche, logische und kategoriale Schwachpunkte hindeuteten.
Manifest der Hirnforscher – Tagungsdokumentation
Vor genau zehn Jahren machten bekannte Hirnforscher in einem Manifest mit Zukunftsprognosen hellhörig: Die Rede war vom Segen neuartiger Psychopharmaka bis hin zu “beträchtlichen Erschütterungen” unseres Menschenbildes. Was davon ist eingetroffen und wie sehen die Zukunftsperspektiven der Hirnforschung aus?
Kosmologe Ellis im Interview
Unter “Physiker George Ellis kritisiert Physiker für deren Kritik an Philosophie, Falsifikation und freiem Willen” würdigt John Horgan den Mathematiker, Physiker und Kosmologen George Ellis. Im Interview kommen Methode, Möglichkeiten und Grenzen der Naturwissenschaft, sowie deren Beziehung zum religiösen Weltzugang zur Sprache.
Gibt es Ziele in der Natur?
Folgt der Lauf der Natur sinnfreien Gesetzen oder bestimmen Pläne und Ziele den Gang der Dinge? Die so genannte Teleologiefrage (Telos = Ziel) ist ein Klassiker der Denkgeschichte, der sich mit neuen Argumenten aktuell zurückmeldet. Eine Tagungsdokumentation von Hildegard Peters und Heinz-Hermann Peitz.
Über die objektivierende Perspektive hinaus
Die objektivierende Perspektive als prinzipiell begrenzt in ihrer Erkenntnisfähigkeit zu erkennen, öffnet einen Raum auch für religiöse Erkenntnis.
Gottesteilchen und Weltformel
Das Higgs-Boson komplettiert das Standardmodell, ergibt aber keine “Weltformel” und hat keine theologischen Implikationen; “Gottesteilchen” ist irreführend.
Vom Higgsteilchen zur Weltformel
Es hat sich erhärtet, dass es sich bei dem neu entdeckten Teilchen um das lang gesuchte Higgsteilchen handelt – populär gesprochen um das Gottesteilchen.
RSNG-Kongress 2012 – Methode und Reichweite der Naturwissenschaften
Für einen gelingenden interdisziplinären Dialog gehört die Frage nach Methode und Reichweite der Naturwissenschaften zu den notwendigen Grundlagen. Auf dem Kongress wurden allgemeine erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Einsichten an inhaltlichen Details diskutiert.