Seit jeher denken Menschen über das Geheimnis der Welt nach und forschen nach seinem Sinn. Es gehört zu den Urbedürfnissen des Menschseins, die Welt zu kennen, in der wir leben.
Erfahrung und Wirklichkeit – Überlegungen eines Physikers
Im Mittelpunkt steht zunächst eine Verhältnisbestimmung von Religion und Naturwissenschaften. Hierzu will auch dieser vom Physiker Jürgen Audretsch geschriebene Aufsatz beitragen.
Religion und Wissenschaft. Zur Legitimierung religiöser Erfahrungen
Mit der Ablösung des mittelalterlichen Weltbildes und der Entwicklung der modernen Naturwissenschaften ging ein einheitliches Weltbild verloren. ‚Die Wege der Natur sind nicht der Weg zu Gott’, sagt Galileo Galilei.
Wahrheit und Wirklichkeit – der Zugang der Naturwissenschaften
Die Wahrheit zu finden und die Wirklichkeit zu erkennen sind uralte menschliche Ziele. Aber welche Wahrheit findet man in den Naturwissenschaften und was ist eine religiöse Wahrheit?
Weisheit (und Wissenschaft)
Wenn ich also über Weisheit zu reden versuche, dann kann ich das nur als ein Nichtweiser tun. Ich bin ein ganz gewöhnlicher Mensch, der sich Gedanken über Weisheit macht, aber Weisheit fällt einem zu, und sie ist sehr oft unsinnig und irrational.
Bereinigte Fronten – gefährdeter Friede. Dialogmöglichkeiten nach Galilei
Verzichtet die Naturwissenschaft auf die großen Sinnfragen, steht sie in einem komplementären Nebeneinander zur Theologie, die sich gerade auf diese Sinnfragen spezialisiert hat. Aber Dialog ist noch mehr als ein solches Nebeneinander.
Die Vielfalt menschlicher Erfahrung. Der Psychologe und Philosoph William James
William James, der ein bedeutender Vermittler zwischen angelsächsischer und kontinental-europäischer Geistesgeschichte werden sollte, wurde im Jahr 1842 in New York geboren. Die Familie wechselte häufig ihren Wohnort, so dass William nicht nur in New York, sondern auch in Paris, London, Genf, Boulogne und Bonn zur Schule ging. Dies legte den Grundstein für seine kosmopolitische Haltung.
Umfassender interdisziplinärer Literaturbericht
Dr. Imre Koncsik, Privatdozent am Lehrstuhl Dogmatik und Ökumenische Theologie der LMU München, hat uns einen umfassenden Literaturbericht zur Verfügung gestellt.
Die Stellung des Menschen im Universum
Gemäß einem verbreiteten Cliché verläuft der wissenschaftliche Fortschritt im Sinn einer “Desanthropomorphisierung”, d.h. im Sinn einer Ersetzung von lebensweltlichen durch abstrakte Vorstellungen. Nach diesem allgemein akzeptierten Fortschrittsschema hat der mythische Mensch der Frühzeit das Universum in Analogie zu seinen eigenen Taten interpretiert und hinter allem Wirken der Natur das Wirken von Göttern gesehen.
Chaostheorie und Theologie
Es ist Vorsicht geboten bei direkten Übergängen zwischen Chaostheorie und Theologie. Es ist entscheidend darauf zu bestehen, dass auch eine weltanschauliche Deutung in keiner Weise zwingend aus der physikalischen Chaostheorie folgt.