Die diesjährige Lehrertagung stellt die aktuellen theologischen Erkenntnisse zum Thema “Die Frage nach Gott” vor. Modelle und Möglichkeiten der Umsetzung werden in Workshops erarbeitet.
RSNG 2012 – Projekte
Wer, was, wann und wo? Eine wichtige Funktion der RSNG-Jahrestagung besteht im Kennenlernen bestehender und neuer interdisziplinärer Projekte sowie deren Vernetzung. Vor allem Nachwuchswissenschaftler haben Gelegenheit, ihre Vorhaben mit erfahrenen Wissenschaftlern auszutauschen.
Schülertagung 2012
Tagung in Zusammenarbeit mit dem Verband der Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.
Die Allgegenwart Gottes – Vom Versuch, Unsterblichkeit zu denken
Nur wenn das menschliche Leben durch seine Selbstüberschreitung in seinen transzendenten Grund zu charakterisieren ist, könne – so Kather – Unsterblichkeit im Sinn eines ewigen, der Zeit enthobenen Lebens gedacht werden.
Im Diesseits gefangen?
Wie ist die österliche Hoffnung der ganzen Schöpfung auf die Überwindung des Todes in der Auferstehung in einer naturwissenschaftlich geprägten und diesseitsorientierten Gesellschaft neu zur Sprache zu bringen, und zwar ohne Überbau, Fremdkörper oder Vertröstung zu sein?
Gerufene Freiheit – Der Mensch als Geschöpf und seine Geschichte aus christlicher Sicht
Der Mensch wird nach Jörg Splett nicht zum Opfer und Nahrungsgeber für die Götter erschaffen (wie in Mesopotamien), sondern um seiner selbst willen; eine aus Nichts ins Sein gerufene Freiheit zur Liebe.
Der Verlust des Himmels – Zur Bedeutung des modernen Weltbildes für die Theolgie
Dirk Evers deutet an, dass der entgötterte Himmel zwar zu unseren Lebensfragen schweige, er schaffe aber „zugleich Raum für ein Weltverständnis, das das Diesseits von innen heraus als gottoffen verstehen kann“.
Welt und Entweltlichung – Theologisch-systematische Reflexionen
Den Begriff der Entweltlichung hielt Wolfgang Beinert für äußerst problematisch. Gottes Inkarnation in Jesus Christus sei geradezu „Verweltlichung Gottes“, die bis an die Grenzen gehe.
“… damit du gerettet wirst!” (Jeremia 4,14) – Der Ansatzpunkt alttestamentlicher Schöpfungstheologie
Schöpfung, so Georg Steins, sei ein politisch-moralischer Diskurs, ein „Schrei nach Gerechtigkeit“ im umfassendsten Sinn angesichts verbreiteter Ungerechtigkeit. Es gehe um Erlösung als Neuschöpfung des Himmels und der Erde.
Aliens und Glaube sind vereinbar!
Außerirdische sind anscheinend – wieder einmal – hoch im Kurs. Nach dem einseitigen Artikel des P.M.-Magazins („Gottesbedrohung aus dem All“) spürt der dem Thema wohlgesonnene Leser das starke Bedürfnis nach seriöser Literatur.