Das 4-min. Video entfaltet die steile These “Weihnachten als Vollendung der Evolution”. Falls Sie der Argumentation nachspüren wollen, finden Sie hier die im Video angedeuteten Argumentationsstellen etwas ausführlicher.
Übel und Leid – theistische vs. naturalistische Deutung
Holm Tetens erarbeitet über eine rationale Theologie die Denkmöglichkeit eines Grundes, der es rechtfertigt, dass Gott Übel und Leiden in der Welt zulässt: die Entstehung eines selbstverantwortlichen Ich-Subjekts.
Naturgesetzliche Grundlagen für die Theodizee-Frage
Gerhard Haszprunar greift zur Erhellung der Theodizee-Frage auf den Indeterminismus in Quantenphysik und Evolutionsbiologie sowie auf die Freiheit des Menschen zurück.
“Durch die Nacht” – Ernst Peter Fischer eröffnet Veranstaltungsreihe
Am 21. September 2016 eröffnete der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer unsere Reihe “Über die Dunkelheit”. In Anlehnung an sein 2015 erschienenes Buch sprach Fischer über “Durch die Nacht – Eine Naturgeschichte des Dunklen” und fragt: Wie kommen Menschen durch die Nacht? Und welche Eigenschaften haben Menschen dadurch bekommen, dass es die Nacht gibt?
Zeitloser Gott – zeitloses Universum?
Ausgangspunkt ist die Vorstellung eines 4-dimensionalen sog. Blockuniversums, Grössl selbst argumentiert jedoch für einen 3-Dimensionalismus mit offener Zukunft, weil weder menschliche Willensfreiheit noch die Personalität und Freiheit Gottes mit einem Blockuniversum vereinbar sind.
Was die Welt im Innersten zusammenhält – Das Konzept der Materie im interdisziplinären Vergleich
Der Begriff der Materie spielt nicht nur in den Naturwissenschaften, sondern auch in den Geisteswissenschaften eine wichtige Rolle. Das lange Ringen um ein Verständnis der alten Dualismen von Geist und Materie oder Bewusstsein und Materie gibt davon ein beredtes Zeugnis.
Gibt es Ziele in der Natur?
Folgt der Lauf der Natur sinnfreien Gesetzen oder bestimmen Pläne und Ziele den Gang der Dinge? Die so genannte Teleologiefrage (Telos = Ziel) ist ein Klassiker der Denkgeschichte, der sich mit neuen Argumenten aktuell zurückmeldet. Eine Tagungsdokumentation von Hildegard Peters und Heinz-Hermann Peitz.
Die Allgegenwart Gottes – Vom Versuch, Unsterblichkeit zu denken
Nur wenn das menschliche Leben durch seine Selbstüberschreitung in seinen transzendenten Grund zu charakterisieren ist, könne – so Kather – Unsterblichkeit im Sinn eines ewigen, der Zeit enthobenen Lebens gedacht werden.
Materie als gefrorener Geist – ist eine rein materielle Welt zur Höherentwicklung fähig?
Brüntrup sieht die zwingende Notwendigkeit, den Materialismus, der von geistloser Materie ausgeht, zu überwinden, um dadurch erst die Evolution wirklich verstehen zu können.
Projektbeispiel: Carsten Bresch über Evolution und was von Gott bleibt
Das Buchprojekt von Carsten Bresch kommt von der wissenschaftlichen Erkenntnis zu einer fundamentalen Unbegreiflichkeit – Anknüpfungspunkt für die Unbegreiflichkeit Gottes und eine negative Theologie. Die anschließende Diskussion bezieht sich kritisch auf diese Unbegreiflichkeit Gottes.