Für Klaus Müller münden sowohl anthropologische wie kosmologische Reflexionen theologisch gesehen in eine panentheistisch konturierte philosophische Gottesrede.
Die dunklen Seiten Gottes und des Menschen
Auch wenn man die Theodizeefrage nicht restlos auflösen könne, seien – so Jörg Splett – allmächtige Liebe und Leid keine Widersprüche, allenfalls Unvereinbarkeiten. Solange die Widersprüchlichkeit nicht nachgewiesen sei, habe man das Recht und die Pflicht, in intellektueller Redlichkeit an beidem festzuhalten.
Menschenwürde und Menschenbilder
Der Tübinger Sozialethiker Dietmar Mieth spricht sich für Menschenwürde als absoluten Wert aus und konkretisiert dies an verschiedenen Menschenbildern.
“Durch die Nacht” – Ernst Peter Fischer eröffnet Veranstaltungsreihe
Am 21. September 2016 eröffnete der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer unsere Reihe “Über die Dunkelheit”. In Anlehnung an sein 2015 erschienenes Buch sprach Fischer über “Durch die Nacht – Eine Naturgeschichte des Dunklen” und fragt: Wie kommen Menschen durch die Nacht? Und welche Eigenschaften haben Menschen dadurch bekommen, dass es die Nacht gibt?
Der kultivierte Affe
Dieses Buch befasst sich mit der Entwicklung des Bildes, das sich die Europäer im Lauf der Jahrhunderte von den Menschenaffen gemacht haben. Dabei wird deutlich, dass sich unser Verhältnis zu den Tieren grundlegend geändert hat – aber dass sich durch die Forschung ebenso unser Selbstbild gewandelt hat.
Naturalisierung der Moral? Gedanken zu Amoris laetitia und Gender
Wenn das Papstschreiben “Amoris laetitia” den Genderbegriff nicht rezipiert und parallel dazu die Enzyklika Humanae vitae von 1968 empfiehlt, besteht die Gefahr einer Biologisierung der Moral.
Plädoyer für eine ethische Lektüre des Begriffspaares Sex / Gender
Bei der Thematisierung des Geschlechterverhältnisses auf den Begriff “Gender” zu verzichten ist für den Moraltheologen Goertz nur um den Preis einer schlechten Naturalisierung unserer Moral möglich.
Biologie und Genderforschung – Sinnvolle Kooperationen zur Erforschung des Phänomens Geschlecht
Das “Geschlecht” ist für die Biologin und Genderforscherin Kerstin Palm als “psychobiosoziales Phänomen” zu begreifen, wobei die Psyche, das Biologische und das Gesellschaftliche untrennbar ineinandergriffen.
“Als Frau geboren oder zur Frau gemacht?” Biologische Anfragen an die Genderforschung
Die Plädoyers der Tagung: Mehr Biologie in der Genderforschung auf der einen Seite, eine genderinformierte Biologie auf der anderen Seite und eine Wertschätzung des Genderbegriffs in der Sexualmoral.
Interdisziplinäres Promotionsstipendium zu vergeben
Das Institut für naturwissenschaftliche Grenzfragen (ING) an der Hochschule für Philosophie hat durch die Förderung der Adolf-Haas-Stiftung die Möglichkeit, im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Die Herausforderung der naturwissenschaftlichen Perspektive für das menschliche Selbst- und Wirklichkeitsverständnis“ ein Promotionsstipendium in Philosophie zu vergeben.