Bei der Thematisierung des Geschlechterverhältnisses auf den Begriff “Gender” zu verzichten ist für den Moraltheologen Goertz nur um den Preis einer schlechten Naturalisierung unserer Moral möglich.
Biologie und Genderforschung – Sinnvolle Kooperationen zur Erforschung des Phänomens Geschlecht
Das “Geschlecht” ist für die Biologin und Genderforscherin Kerstin Palm als “psychobiosoziales Phänomen” zu begreifen, wobei die Psyche, das Biologische und das Gesellschaftliche untrennbar ineinandergriffen.
“Als Frau geboren oder zur Frau gemacht?” Biologische Anfragen an die Genderforschung
Die Plädoyers der Tagung: Mehr Biologie in der Genderforschung auf der einen Seite, eine genderinformierte Biologie auf der anderen Seite und eine Wertschätzung des Genderbegriffs in der Sexualmoral.
Evolution – Bewusstsein – Freiheit und das Netz des Lebens
Für Regine Kather ist die Vielfalt der Arten eine Folge der genetischen Abstammung aller Lebewesen von den einfachsten Organismen. Das menschliche Bewusstsein sei somit nicht in einem unvermittelten Sprung aus toter Materie entstanden, sondern habe sich aus Vorformen entwickelt. Schon einfache Lebewesen hätten einen Anteil an den Möglichkeiten des Menschen.
Am Rande des Todes – Eine philosophische Betrachtung zur so genannten “Nahtoderfahrung”
Als Vertreter einer Philosophie des Geistes hält Godehard Brüntrup die kontroverse Frage nach einer naturalistischen Erklärung der Nahtoderfahrung offen. Solche Dispute verlören leicht Inhalt und Intensität der Erfahrung selbst aus dem Blick. Brüntrup geht es letztlich um eine Wertschätzung dieser Erfahrungen, wie es in seinem Vortrag zum Ausdruck kommt.
Formen und Inhalte religiöser Erfahrungen – Mystik und Nahtoderfahrungen
Die Philosophin Regine Kather verweist darauf, dass Menschen mit einer Nahtoderfahrung eine Transzendenzerfahrung machen.
Grenzerfahrungen an der Schwelle zum Jenseits
Trotz aller naturwissenschaftlichen Erfolge – so die Philosophin Regine Kather – sei das Unbehagen an einer rein materialistischen Deutung des Lebens nie vollständig erloschen. Ist der Geist wirklich nur ein kraftloses Erzeugnis materieller Vorgänge?
Kather: Was eigentlich ist die Ewigkeit?
Philosophen und Theologen betonen die azeitliche, schöpferische Dynamik der Ewigkeit: Sie sei höchste Lebendigkeit und Bewusstheit zugleich.
Wissenschaftliche Weltauslegung, Gottesglaube, neuer Atheismus – Thesen zur aktuellen Situation
Der sog. „Neue Atheismus“ wiederholt altbekannte Argumentationen gegen den Gottesglauben. Insofern ist er nicht neu. Neu sind an ihm allenfalls die medial vermittelte Polemik und die Aggressivität, mit der die Existenz Gottes bestritten wird.
Die große Geschichte – Grundlage eines sinnvollen Engagements zwischen Religionen und Naturwissenschaften
Nach William Grassie muss die neue evolutionäre Kosmologie (die “große Geschichte”) frühere religiöse Kosmologien ersetzen. Diese können nach wie vor metaphorisch und metaphysisch interpretiert werden, nicht jedoch buchstäblich als Schilderung realer Ereignisse. In der “Großen Geschichte” findet Grassie phantastische Anknüpfungspunkte für Transzendenz.