“… Denn selbst wenn wir (was ich nicht glaube) das einzige Leben im Universum wären: im Umstand der unfassbaren Größe und Majestät des Universums liegt eine tiefe Weisheit verborgen, der nachzusinnen sich lohnt. – Danke, Hohenheim, dem Forum Grenzfragen und der katholischen Theologie für dieses wunderbare Büchlein!”
Kreationistische Rückzugsgefechte
Die von Fans wie interessierten Kritikern lang erwartete 7. Auflage des von Reinhard Junker und Siegfried Scherer herausgegebenen Buches „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“ ist auf dem Markt. Seit 1986 bringen die Autoren Kritik gegen die so genannte Makroevolution vor und bieten ein Schöpfungsmodell als Alternative an. Wer hier Kreationismus oder Intelligent Design (ID) vermutet, liegt nicht ganz falsch.
Passen Christus und Evolution zusammen?
Den Versuch, die absolute Bedeutung Jesu Christi mit der Evolution zusammen zu bringen, hat in prägnantester Weise der geniale Naturwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist Hoimar von Ditfurth in seinem lesenswerten Dialogangebot “Wir sind nicht nur von dieser Welt” (Hamburg 1981, hier 21-22) kritisiert. Theologisch ist dies jedoch ein Scheinkonflikt.
Diskussion des Dawkins-Diskurses
Katharina Peetz führt mit dem Dawkins-Diskurs mitten hinein in die Kontroversen um Theologie und Naturwissenschaften.
Achtung der Menschenwürde?
Bei der Menschenwürde ist die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz lebensbeendender Maßnahmen eine Herausforderung; religiöse Überlegungen treten dabei immer mehr in den Hintergrund. Zudem wird beispielsweise der assistierte Suizid bei weitgehend gleicher oder ähnlicher Gesetzeslage national unterschiedlich behandelt.
Das Leid in der Welt: Argument FÜR Naturalismus und GEGEN Theismus?
Die Theodizeefrage (Wo ist Gott bei Übel und Leid?) ist die größte Herausforderung des Glaubens. Aber auch die zunehmende Erklärungskraft der Naturwissenschaften scheinen ein theologisches Rückzugsgefecht herbeizuführen.
Wissenschaftliche Weltauslegung und Atheismus im Zweiten Vaticanum
Das II. Vatikanum redet mit einer sehr hohen Wertschätzung von den Wissenschaften. Es kennt zwei Wissenskulturen (Wissenschaft und Theologie) und zielt auf deren Korrelation.
Galilei und die Kirche
Basis des neuen Werkes ist Chandrankunnels Sabbatical 2007, in dem er unter dem Mentorat von Owen Jay Gingerich, Professor für Astronomie und Wissenschaftsgeschichte an der Harvard University, Quellenarbeit und Forschung betreiben kann.
Platon versus Aristoteles
Die griechische Philosophie hat eine enorme theologiehistorische Bedeutung für das christliche Menschenbild. In den gegenwärtigen, naturwissenschaftlich angereicherten Debatten wird dieser Einfluss erneut stark gemacht.
Peinlicher Auferstehungsglaube?
Auferstehung ist kein Mirakel, welches Naturgesetze außer Kraft setzt; es ist ein reales Geschehen, das sich aber der empirischen Feststellbarkeit entzieht.