“Auch wenn der Papst sicher ist, dass nur eine ‘Philosophie des Seins’ die zentralen Fragen beantworten kann, greift er doch diesen Antworten nicht vor, auch nicht unter Rückverweis auf bewährte Ergebnisse der klassischen Metaphysik, sondern gibt diese Fragen an die Philosophie weiter, um mit ihr in einen vertrauensvollen Dialog zu treten.” (Richard Schaeffler)
Unten finden Sie im oberen frame den Text des Kommentators, im unteren frame die kommentierte Passage der Enzyklika “Fides et Ratio”. Anklicken der Bezugsstellen im Kommentar blendet die entsprechende Textstelle der Enzyklika ein.
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Die Kommentare
Es überrascht angenehm, dass die Enzyklika - wenn auch nur in einer Anmerkung - Galileo Galilei als Vorbild anführt und zitiert. Bei ihm verhielten sich fides und ratio komplementär,
Kasper geht es um »Interventionen« des Lehramtes im Bereich der Philosophie.
Auch wenn der Papst sicher ist, dass nur eine 'Philosophie des Seins' die zentralen Fragen beantworten kann, greift er doch diesen Antworten nicht vor, sondern gibt diese Fragen an die Philosophie weiter, um mit ihr in einen vertrauensvollen Dialog zu treten.