- (Ver-)Zweifeln an der Wissenschaft - 11. März 2024
- Wieviel Wissenschaft braucht die Gesellschaft? - 14. September 2021
Für Alexander Bogner gehört die Wissenschaftsskepsis einerseits zur DNA der Wissenschaft, sie radikalisiert sich aber z. B. im libertären Denken und Querdenkertum gegen die “Mainstream”-Wissenschaften. Nicht zuletzt kurbelt eine szientistische Rhetorik der Alternativlosigkeit Wissenschaftsskepsis an. Ein Misstrauen gegen den Kern der Wissenschaften ist dabei dialogresistenter als ein Misstrauen gegen Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Politik bzw. Wirtschaft.

Vortrag bei der Tagung “Jenseits des Empirischen – Wissenschaftlicher Diskurs über Pseudowissenschaften” am 23.-24.02.2024
Beiträge der Tagung
empirischen Wissenschaften abgrenzt. An den Mythen zu Impfen, AIDS, Mondlandung und Chemtrails führt Beyer beispielhaft pseudowissenschaftliche Argumentationen und mögliche Gegenargumente vor.
Andreas Beyer stellt die evolutionskritischen Argumente von Kreationismus und Intelligent Design auf den Prüfstand, u.a. auch die Behauptung der "irreduziblen Komplexität" biologischer Einheiten.
Florian Baab grenzt die Theologie von Pseudowissenschaft ab und konturiert sie als unverzichtbare Glaubenswissenschaft. Ohne eine wissenschaftliche Theologie wäre religiöser Glaube nicht mehr rational rechtfertigungsfähig und könne sich in einer irrationalen Parallelwelt einrichten.
Für Alexander Bogner gehört die Wissenschaftsskepsis einerseits zur DNA der Wissenschaft, sie radikalisiert sich aber z. B. im libertären Denken und Querdenkertum gegen die "Mainstream"-Wissenschaften. Nicht zuletzt kurbelt eine szientistische Rhetorik der Alternativlosigkeit Wissenschaftsskepsis an.
Kernthemen der Abschlussdiskussion:
- Transparenz der Wissenschaft als Vorbeugung gegen Skepsis
- Kausalitätsfrage: Die Wissenschaft erklärt alles, die Theologie den Rest?
- Aus Corona lernen für den Klimawandel?
- Fortschrittsglaube vs. Pessimismus